Mosterei Brunehof der Gebrüder Hürlimann in Freudwil

In Freudwil treffen süsse Äpfel auf würzigen Ingwer – Ergebnis dieses Rendezvous ist der goldgelb leuchtende Apfel-Ingwer-Saft auch Jubelmost genannt!

In Freudwil treffen süsse Äpfel auf würzigen Ingwer – Ergebnis dieses Rendezvous ist der goldgelb leuchtende Apfel-Ingwer-Saft auch Jubelmost genannt! Diese Mostkreation wurde von Beat Hürlimann, dem gelernten Landwirt und Chef der Mosterei Brunehof eigens entwickelt.

Die 40kg frischen Bio-Ingwerwurzeln, je nach Angebot aus Peru oder China, kann Hürlimann gleich über unseren Bioladen beziehen.

Die Äpfel für den Jubelmost stammen von verschiedenen Bio-Obstbauern der Region. Otto Schmid, Christian Guyer oder der Wagerenhof, um nur einige zu nennen, liefern in der Erntezeit ihr Fallobst an. Dieses sogenannte Fallobst, also Äpfel, die von den Bauern vom Boden zusammengelesen werden, werden nach Anlieferung gewaschen, zerkleinert und gepresst. Nach dieser Action kehrt über Nacht Ruhe ein in der Mosterei und so haben die Feststoffe Zeit, sich langsam abzusetzen. Ergebnis ist ein Apfelmost, der nicht ganz klar und nicht ganz trüb ist. Nicht nur den Äpfeln, auch dem frischen Ingwer geht’s ans Eingemachte! Die faserige Wurzel leistet etwas mehr Widerstand als der feine Apfel und so muss eine stärkere Maschine her, um schliesslich an den feurigen Presssaft zu gelangen! Aus dem Apfel lässt sich ca. 70% Saft gewinnen, während der Ingwer eine Ausbeute von ca. 20-30% Saft bringt. Um noch mehr Würze aus der Wurzel zu gewinnen, lässt Hürlimann den Ingwertrester noch in den Mostfässern obenauf schwimmen. Wird der Most dann als gut befunden, werden die Feststoffe abgeschöpft. Damit wir unseren heiss und kalt geliebten Apfel-Ingwer-Saft auch noch im Frühling geniessen können, wird er anschliessend pasteurisiert und in Flaschen oder 5-Liter-Beutel abgefüllt

In den Monaten September und Oktober herrscht Hochbetrieb in der Mosterei. Obst von 300-400 Kunden wird angeliefert und verarbeitet.

In den Monaten September und Oktober herrscht Hochbetrieb in der Mosterei. Obst von 300-400 Kunden wird angeliefert und verarbeitet. Ob die Kundin Most aus ihren 100 Äpfeln vom Garten haben möchte oder der Landwirt mit 2 Tonnen Obst im Hof anfährt, alles kann zu flüssigem Gold gepresst werden!
Die Mosterei macht aber nur einen Teil des Hofbetriebs aus. Die Gebrüder Hürlimann halten auf ihrem Brunehof auch Milchkühe und bauen Getreide an. Auch eine Pferdepension wird betrieben. Dies rührt wohl daher, dass der Mostereichef einer Zweitbeschäftigung als Pferdetrainer nachgeht. Dies vor allem dann, wenn es in der Mosterei etwas ruhiger zu und her geht, die Äpfel noch an den Bäumen hängen und die Ingwerwurzeln noch im Boden stecken.

Zurück